Das ist enthalten
- Vollständiges Entfernen der alten Fuge
- Reinigen und Entfetten der Fugenflanken
- Neue Fuge mit Sanitärsilikon, sauber abgezogen
- Fugen an Wanne, Dusche, Waschbecken und Arbeitsplatte
- Hinweise zur Pflege, damit es länger hält
Wann Reinigen noch reicht
Solange der schwarze Belag nur auf der Oberfläche sitzt, lässt er sich entfernen. Ein einfacher Test: Reiben Sie mit einem feuchten Tuch und etwas Reiniger über die Stelle. Wird sie heller, sitzt der Belag oben auf. Bleibt sie schwarz, ist der Pilz ins Material eingewachsen – und dann hilft kein Mittel mehr, egal was auf der Flasche steht.
Warum die Fuge überhaupt aufgibt
Sanitärsilikon ist mit einem fungiziden Zusatz ausgestattet, der Schimmel hemmt. Dieser Zusatz ist endlich: Er wird über die Jahre vom Wasser ausgewaschen. Ist er weg, hat die Fuge keinen Schutz mehr, und der Pilz siedelt sich an – zuerst oberflächlich, dann im Material.
Eine schwarze Fuge nach acht Jahren ist deshalb kein Mangel und kein Zeichen schlechter Reinigung. Sie ist das erwartbare Ende der Lebensdauer.
Der Fehler, der alles wiederholt
Der häufigste Fehler bei der Erneuerung ist, neues Silikon über das alte zu ziehen. Das funktioniert nicht: Ausgehärtetes Silikon hat eine Oberfläche, auf der nichts haftet. Die neue Fuge sieht zwei Wochen gut aus und löst sich dann ab – oft mitsamt der Feuchtigkeit, die sie inzwischen eingeschlossen hat.
Fachgerecht heißt: alte Fuge vollständig entfernen, Flanken reinigen und entfetten, trocknen lassen, dann neu ziehen und sauber abziehen. Das ist mehr Arbeit als eine Kartusche auszudrücken, und es ist der einzige Weg, der hält.
Was Sie danach tun können
Lüften ist der wichtigste Faktor. In innenliegenden Bädern ohne Fenster ist der Abluftventilator kein Luxus, sondern das, was die Fuge am Leben hält. Und wer nach dem Duschen kurz mit dem Abzieher über Wand und Wanne geht, nimmt dem Pilz die Grundlage – das dauert zwanzig Sekunden und verdoppelt die Standzeit.