Das ist enthalten
- Beurteilung, ob nur das WC oder die Sammelleitung betroffen ist
- Mechanische Beseitigung ohne Beschädigung der Keramik
- Prüfung von Spülkasten und Ablauf nach der Reinigung
- Hinweis zur Ursache, damit es nicht gleich wieder passiert
Zwei Versuche, die sich lohnen
Bevor Sie jemanden rufen, sind zwei Dinge einen Versuch wert. Erstens: eine Saugglocke, richtig eingesetzt. Es muss genug Wasser im Becken stehen, dass der Gummiteller vollständig bedeckt ist – pumpen Sie in Luft, passiert nichts. Setzen Sie die Glocke mittig auf, drücken Sie langsam nach unten und ziehen Sie kräftig hoch. Zehn bis fünfzehn Mal, nicht zweimal.
Zweitens: Geduld. Bei einer Teilverstopfung, bei der das Wasser langsam abläuft, hilft manchmal schon eine Stunde Warten, weil sich der Pfropfen von selbst löst.
Drei Dinge, die Sie lassen sollten
Kochendes Wasser. Sanitärkeramik verträgt plötzliche Temperatursprünge schlecht, und Kunststoffteile im Ablauf verformen sich.
Chemische Rohrreiniger. Bei stehendem Wasser verdünnen sie sich und erreichen die Verstopfung kaum. Was ankommt, greift Dichtungen an. Und wenn danach doch jemand mechanisch arbeiten muss, steht die Chemie noch im Rohr.
Wiederholtes Spülen. Jeder weitere Spülgang bringt zehn Liter nach, die nicht ablaufen können. Das Ergebnis steht dann auf dem Fliesenboden.
Der wichtigste Hinweis
Prüfen Sie, ob nur die Toilette betroffen ist. Laufen auch Dusche, Badewanne oder Waschbecken schlecht ab, oder gluckert es dort, wenn Sie spülen, sitzt die Verstopfung nicht im WC, sondern in der gemeinsamen Fallleitung. Dann ist jeder Versuch am Becken vergebliche Mühe – und je nach Gebäude betrifft es auch die Nachbarn.
Was wir tun
Wir stellen zuerst fest, wo die Verstopfung tatsächlich sitzt, und arbeiten dann mechanisch – ohne Chemie und ohne Risiko für die Keramik. Danach prüfen wir, ob Spülkasten und Ablauf sauber funktionieren, und sagen Ihnen, was die Ursache war.