Das ist enthalten
- Siphon und Anschlussleitung reinigen
- Fettablagerungen in der Fallleitung lösen
- Prüfung des Geschirrspüler-Anschlusses
- Dichtungen kontrollieren und bei Bedarf erneuern
Warum es fast immer Fett ist
Bratfett und Öl gehen flüssig in den Ausguss – und werden im Rohr wieder fest, sobald sie auf die kalte Rohrwand treffen. Dort bilden sie eine klebrige Schicht, die alles einsammelt, was danach kommt: Kaffeesatz, Speisereste, Spülmittelrückstände. Das wächst über Monate, bis der Querschnitt so eng ist, dass nichts mehr durchgeht.
Deshalb ist der wirksamste Rat auch der einfachste: Fett gehört nicht in den Ausguss, sondern abgekühlt in den Restmüll.
Der Siphon ist Ihr Freund
Unter jeder Spüle sitzt ein U- oder Flaschensiphon. Er hält den Kanalgeruch draußen – und fängt gleichzeitig den größten Teil dessen ab, was die Verstopfung ausmacht. Ihn zu öffnen ist keine Handwerkskunst: Eimer drunter, die beiden Überwurfmuttern von Hand lösen, das Bogenstück abnehmen und ausspülen.
Zwei Hinweise: Legen Sie die Dichtungen beim Zusammenbau richtig ein, und ziehen Sie nur handfest an. Kunststoffgewinde reißen mit der Zange schnell ein, und dann tropft es dauerhaft.
Wenn der Siphon sauber ist und es trotzdem steht
Dann sitzt die Verstopfung weiter hinten in der Anschluss- oder Fallleitung. Dort kommt man mit Hausmitteln nicht mehr hin. Wir lösen die Ablagerungen mechanisch und, wo sinnvoll, mit Spülung – und prüfen dabei gleich, ob der Geschirrspüler-Anschluss frei ist, denn der hängt in der Regel an derselben Leitung.
Für Gastronomie
In Küchen mit hohem Fettaufkommen ist die regelmäßige Reinigung fast immer günstiger als der Noteinsatz mitten im Betrieb. Sprechen Sie uns auf feste Intervalle an.