Das ist enthalten
- Fehlersuche an Heizkreis, Pumpe und Regelung
- Anlagendruck prüfen und einstellen
- Entlüften und hydraulische Kontrolle
- Austausch defekter Thermostatventile und Pumpen
- Prüfung des Ausdehnungsgefäßes
Drei Dinge, die Sie zuerst prüfen sollten
Der Anlagendruck. An der Therme oder am Verteiler sitzt ein Manometer. Steht die Nadel deutlich unter einem bar, ist zu wenig Wasser im System – viele Anlagen schalten dann aus Sicherheitsgründen ab. Der Normalbereich liegt bei den meisten Anlagen zwischen 1,0 und 2,0 bar, abhängig von der Gebäudehöhe.
Die Störungsanzeige. Moderne Geräte zeigen einen Fehlercode und lassen sich häufig mit der Entstörtaste zurücksetzen. Kommt derselbe Code sofort wieder, liegt ein echter Defekt vor – dann bitte nicht dauernd entstören, sondern anrufen.
Der Notschalter. Meist ein roter Kippschalter am Eingang zum Heizungsraum. Er sieht aus wie ein Lichtschalter und wird gerne versehentlich betätigt.
Diese drei Punkte kosten fünf Minuten und lösen einen erheblichen Teil aller Anrufe. Wir sagen Ihnen das lieber, als eine Anfahrt für einen umgelegten Schalter zu berechnen.
Wenn nur ein Heizkörper kalt bleibt
Dann ist es fast nie die Heizung, sondern der Heizkörper selbst: Luft im oberen Bereich oder ein Thermostatventil, dessen Stift nach dem Sommer festsitzt. Beides lässt sich vor Ort schnell beheben.
Ein Hinweis dazu: Wird der Heizkörper oben kalt und unten warm, ist Luft im Spiel. Ist er unten kalt und oben warm, deutet das eher auf Ablagerungen oder eine Durchflussstörung hin – das ist der Fall, der wirklich jemanden braucht.
Ständig Wasser nachfüllen ist ein Warnzeichen
Wenn Sie regelmäßig Wasser nachfüllen müssen, verliert Ihre Anlage welches. Das kann ein kleines Leck im Heizkreis sein oder ein defektes Ausdehnungsgefäß. Beides sollte man nicht auf sich beruhen lassen: Frisches Wasser bringt jedes Mal Sauerstoff ins System, und der greift die Anlage von innen an.